Antwerpen – Diamanten, Mode und Rubens
Antwerpen (niederländisch: Antwerpen, französisch: Anvers) ist die größte Stadt Flanderns und eine Metropole der Superlative: Diamantenhauptstadt der Welt, eine der wichtigsten Modestädte Europas, Heimat von Peter Paul Rubens und Standort des zweitgrößten Hafens des Kontinents. Mit rund 530.000 Einwohnern in der Kernstadt und über einer Million im Großraum ist Antwerpen nach Brüssel die zweitgrößte Agglomeration Belgiens. Die Stadt vibriert vor Energie, Kreativität und einem gesunden Selbstbewusstsein, das tief in ihrer Geschichte als eine der reichsten Handelsstädte der Welt verwurzelt ist.
Wer Antwerpen besucht, erlebt eine faszinierende Mischung aus mittelalterlicher Pracht und zeitgenössischer Avantgarde. Flämische Renaissance-Architektur steht neben kühnen modernen Bauten, traditionelle Brauereien neben hippen Cocktailbars, und weltberühmte Museen neben Underground-Galerien. Es ist eine Stadt, die ihre Vergangenheit pflegt, aber fest in der Gegenwart lebt.
| Land | Belgien (Region Flandern) |
| Provinz | Provinz Antwerpen |
| Einwohner | ca. 530.000 (Kernstadt), über 1 Million (Großraum) |
| Sprache | Niederländisch (Flämisch) |
| Fläche | 204,51 km² |
| Besonderheit | Welthauptstadt des Diamantenhandels |
| Hafen | Zweitgrößter Hafen Europas |
| UNESCO-Welterbe | Museum Plantin-Moretus |
| Berühmtester Sohn | Peter Paul Rubens (1577–1640) |
| Anreise aus Wien | ca. 1.000 km / Flug ca. 1,5 Stunden |
Geschichte – Vom Handelszentrum zur Weltstadt
Die Geschichte Antwerpens reicht bis in die gallorömische Zeit zurück. Der Name der Stadt leitet sich möglicherweise vom altniederländischen Wort „aanwerp" (Anwurf, also aufgeworfenes Land) ab, obwohl die berühmtere Legende besagt, dass der römische Soldat Silvius Brabo dem Riesen Druon Antigoon die Hand abschlug und sie in die Schelde warf – „hand werpen" (Hand werfen). Diese Legende findet sich im berühmten Brabo-Brunnen auf dem Grote Markt wieder.
Im 15. und 16. Jahrhundert erlebte Antwerpen sein Goldenes Zeitalter. Als Brügges Zugang zum Meer versandete, übernahm Antwerpen dessen Rolle als wichtigste Handelsstadt Nordeuropas. Um 1500 war die Stadt das finanzielle Zentrum der bekannten Welt – hier wurde die erste Börse der Geschichte gegründet. Händler aus ganz Europa, von Portugal bis zum Baltikum, unterhielten Kontore in der Stadt. Zucker, Gewürze, Textilien und Edelmetalle wechselten hier ihre Besitzer. Mehr zur Geschichte Belgiens →
Der Fall Antwerpens kam 1585, als die Stadt im Zuge des Achtzigjährigen Krieges von den Spaniern eingenommen wurde. Tausende protestantische Kaufleute flohen in die nördlichen Niederlande und trugen dort zum Aufstieg Amsterdams bei. Doch Antwerpen erholte sich und erlebte im 17. Jahrhundert eine zweite Blüte als Zentrum der Gegenreformation und der Barockkunst – nicht zuletzt dank Peter Paul Rubens.
Grote Markt und das Rathaus
Das Herz Antwerpens schlägt am Grote Markt, einem der eindrucksvollsten Marktplätze Europas. Die prächtigen Gildehäuser mit ihren reich verzierten Fassaden aus dem 16. und 17. Jahrhundert säumen den Platz und erzählen vom einstigen Reichtum der Kaufmannszünfte. Jedes Haus trägt einen eigenen Namen und eigene Symbole – von der Tuchhändlergilde bis zur Büchsenmachergilde.
An der Westseite des Platzes erhebt sich das Rathaus (Stadhuis), ein Meisterwerk der flämischen Renaissance-Architektur, das zwischen 1561 und 1565 nach Plänen von Cornelis Floris de Vriendt errichtet wurde. Die 76 Meter breite Fassade verbindet italienische Renaissance-Elemente mit nordeuropäischer Baukunst und wurde 1999 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. In der Mitte des Platzes zieht der Brabo-Brunnen von Jef Lambeaux (1887) alle Blicke auf sich: Er zeigt den Helden Silvius Brabo, wie er die abgeschlagene Hand des Riesen in die Schelde schleudert.
Architektonische Wahrzeichen
Hauptbahnhof – Die Eisenbahnkathedrale
Der Antwerpen-Centraal wird oft als der schönste Bahnhof der Welt bezeichnet. Der zwischen 1895 und 1905 nach Entwürfen von Louis Delacenserie erbaute Bahnhof beeindruckt mit seiner monumentalen Kuppel aus Stahl und Glas, dem prachtvollen Empfangsgebäude aus Marmor und Vergoldungen sowie der imposanten Bahnhofshalle von Clément van Bogaert. Im Jahr 2009 wurde der Bahnhof nach einer aufwändigen Renovierung um unterirdische Ebenen erweitert, die den Durchgangsverkehr nach Amsterdam ermöglichen. Ein Besuch lohnt sich selbst dann, wenn man gar keine Zugfahrt geplant hat.
MAS – Museum aan de Stroom
Das 2011 eröffnete Museum aan de Stroom im aufstrebenden Hafenviertel Het Eilandje ist ein architektonisches Wahrzeichen der modernen Stadt. Der 60 Meter hohe Turm aus gestapelten Sandsteinblöcken und gewellten Glasflächen wurde von den Architekten Neutelings Riedijk entworfen. Die frei zugängliche Dachterrasse bietet einen atemberaubenden 360-Grad-Panoramablick über die Stadt, den Hafen und die Schelde. Die Sammlungen widmen sich der Beziehung zwischen der Stadt und der Welt – von der Schifffahrt über den Handel bis zur Völkerkunde.
Liebfrauenkathedrale
Die Onze-Lieve-Vrouwekathedraal ist die größte gotische Kirche der Benelux-Länder. Ihr 123 Meter hoher Nordturm dominiert die Skyline der Stadt und ist Teil des UNESCO-Welterbes der Belfriede Belgiens und Frankreichs. Der Bau begann 1352 und zog sich über fast zwei Jahrhunderte hin. Im Inneren beherbergt die Kathedrale vier Meisterwerke von Peter Paul Rubens, darunter die berühmte Kreuzaufrichtung und die Kreuzabnahme – Hauptwerke der Barockmalerei. Mehr zur belgischen Kunst →
Rubenshaus
Das Wohn- und Atelierhaus von Peter Paul Rubens in der Wapper-Straße zeigt, wie der bedeutendste flämische Barockmeister lebte und arbeitete. Rubens entwarf das Haus ab 1610 selbst als Verbindung von flämischem Wohnhaus und italienischem Palazzo. Der prächtige Barockgarten mit seinem Portico im Stil eines römischen Triumphbogens bildet den Übergang zwischen den beiden Gebäudeteilen. Die Sammlung umfasst Werke von Rubens selbst sowie von Zeitgenossen wie Anthonis van Dyck und Jacob Jordaens.
Museum Plantin-Moretus (UNESCO)
Das Museum Plantin-Moretus ist das weltweit einzige Museum, das als Ganzes zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Es befindet sich im ehemaligen Wohn- und Geschäftshaus der Druckerfamilien Plantin und Moretus am Vrijdagmarkt. Hier stehen die beiden ältesten erhaltenen Druckpressen der Welt. Die Bibliothek, die Werkstatt und die Kunstsammlung mit Porträts von Rubens vermitteln ein eindrucksvolles Bild des Buchdrucks und der Wissenschaft im 16. und 17. Jahrhundert.
Zoo Antwerpen
Direkt neben dem Hauptbahnhof befindet sich einer der ältesten Zoos der Welt, gegründet 1843. Der Zoo Antwerpen vereint historische Gebäude im ägyptischen, maurischen und Art-déco-Stil mit modernen Tiergehegen. Auf einer relativ kompakten Fläche von zehn Hektar mitten im Stadtzentrum leben rund 7.000 Tiere aus über 950 Arten. Besondere Highlights sind das Aquaforum, der Nachttierbereich und die historischen Raubtierhäuser.
Das Diamantenviertel – Zentrum des Welthandels
Rund 80 Prozent der weltweiten Rohdiamanten und etwa 50 Prozent aller geschliffenen Diamanten werden in Antwerpen gehandelt. Das Diamantenviertel erstreckt sich auf wenigen Straßenblöcken rund um den Hauptbahnhof – hauptsächlich entlang der Pelikaanstraat, Schupstraat und Hoveniersstraat. In diesem erstaunlich kleinen Gebiet befinden sich vier Diamantenbörsen, Hunderte von Handels- und Schleifbetrieben sowie das Diamond Office, über das der gesamte belgische Diamantenimport und -export abgewickelt wird.
Die Geschichte des Antwerpener Diamantenhandels reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück, als flämische Handwerker die Technik des Diamantschleifens perfektionierten. Heute wird das Viertel von einer vielfältigen Gemeinschaft geprägt: Orthodoxe jüdische Händlerfamilien, indische Kaufleute aus Jain-Familien, armenische Händler und zunehmend auch Vertreter aus afrikanischen Ländern arbeiten hier Seite an Seite. Das DIVA (Antwerp Diamond Museum) erzählt die faszinierende Geschichte des Diamantenhandels und zeigt spektakuläre Schmuckstücke. Mehr zum Diamantenhandel →
Wussten Sie schon?
Antwerpen ist das weltweit wichtigste Zentrum für den Diamantenhandel. Jährlich werden hier Diamanten im Wert von über 30 Milliarden Euro gehandelt. Der Spruch „Cut in Antwerp" gilt als internationales Qualitätsmerkmal und steht für die Perfektion des flämischen Schleifhandwerks, das seit Jahrhunderten von Generation zu Generation weitergegeben wird.
Modestadt Antwerpen – Die Antwerpener Sechs
Antwerpen ist eine der wichtigsten Modestädte der Welt – und das ist vor allem sechs Absolventen der Königlichen Akademie der Schönen Künste zu verdanken. 1988 fuhren Ann Demeulemeester, Dries Van Noten, Walter Van Beirendonck, Dirk Van Saene, Dirk Bikkembergs und Marina Yee gemeinsam zur London Fashion Week und präsentierten dort ihre revolutionären Entwürfe. Die Modewelt war elektrisiert. Diese „Antwerpener Sechs" (Antwerp Six) brachen mit den gängigen Konventionen und setzten auf dekonstruierte Formen, unkonventionelle Materialien und intellektuelle Konzepte. Mehr zur belgischen Mode →
Das Modeviertel rund um die Nationalestraat und Kammenstraat ist bis heute das pulsierende Herz der Antwerpener Modebranche. Hier befindet sich das MoMu (Modemuseum), das wechselnde Ausstellungen zur Geschichte und Zukunft der Mode zeigt. Zahlreiche Concept Stores, Ateliers junger Designer und Flagshipstores etablierter belgischer Marken machen das Viertel zu einem Paradies für Modebegeisterte. Die Königliche Akademie zieht nach wie vor Studenten aus aller Welt an, die von dem besonderen Geist der Antwerpener Modeschule profitieren wollen.
Der Hafen – Wirtschaftsmotor Europas
Der Hafen von Antwerpen-Brügge ist nach Rotterdam der zweitgrößte Hafen Europas und gehört zu den zehn größten Häfen weltweit. Er erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 12.000 Hektar nördlich der Stadt und ist das wirtschaftliche Rückgrat nicht nur Antwerpens, sondern ganz Flanderns. Jährlich werden hier über 280 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen – von Containern über Autos bis hin zu Chemikalien.
Der Hafen ist zugleich der größte Chemiecluster Europas. Rund um die Hafenanlagen haben sich zahlreiche petrochemische Konzerne angesiedelt, darunter BASF mit dem größten Produktionsstandort außerhalb Deutschlands. Die Verbindung von Seehafen, Binnenschifffahrt, Eisenbahn und Autobahn macht Antwerpen zu einem logistischen Knotenpunkt ersten Ranges. Der Hafen beschäftigt direkt und indirekt über 140.000 Menschen in der Region.
Stadtviertel mit Charakter
Het Eilandje
Das ehemalige Hafenviertel nördlich der Altstadt hat sich zu einem der angesagtesten Quartiere Antwerpens entwickelt. Rund um das MAS Museum entstanden in den letzten Jahren zahlreiche Restaurants, Loftwohnungen und kulturelle Einrichtungen. Die alten Lagerhäuser und Hafenkräne verleihen dem Viertel einen industriellen Charme, der perfekt mit der modernen Architektur harmoniert. Die Felix-Pakhuis-Markthalle und das Red Star Line Museum – das an die Millionen Emigranten erinnert, die von hier nach Amerika aufbrachen – sind besondere Anziehungspunkte.
Zurenborg
Das Viertel Zurenborg rund um den Dageraadplaats ist ein architektonisches Juwel, das viele Besucher gar nicht auf dem Schirm haben. Ende des 19. Jahrhunderts erbauten wohlhabende Antwerpener Bürger hier ihre Stadthäuser in einem wilden Stilmix aus Jugendstil, Neobarock, Neorenaissance und eklektischen Fantasiebauten. Die Cogels-Osylei gilt als eine der schönsten Wohnstraßen Europas, wo jedes Haus ein einzigartiges architektonisches Kunstwerk darstellt. Mehr zur belgischen Architektur →
Das Südviertel (Het Zuid)
Het Zuid ist das Kunstviertel Antwerpens. Rund um das Königliche Museum der Schönen Künste (KMSKA), das nach einer jahrelangen Renovierung 2022 wiedereröffnet wurde, haben sich zahlreiche Galerien, Antiquitätenhändler und gehobene Restaurants angesiedelt. Sonntags findet hier einer der besten Antiquitäten- und Büchermarkte Belgiens statt. Die breiten Boulevards und die elegante Bebauung aus der Belle Epoque verleihen dem Viertel eine fast südländische Atmosphäre.
Die Meir – Einkaufsmeile
Die Meir ist Antwerpens Haupteinkaufsstraße und eine der meistbesuchten Fußgängerzonen Belgiens. Sie verbindet den Hauptbahnhof mit der Altstadt und bietet eine Mischung aus internationalen Ketten und belgischen Spezialgeschäften. Besonders sehenswert ist der Stadsfeestzaal, ein prachtvoller Festsaal aus dem Jahr 1908, der nach einem Brand im Jahr 2000 aufwändig restauriert und zu einem Einkaufszentrum umgewandelt wurde – ein architektonisches Erlebnis für sich.
Kulinarisches Antwerpen – Schokolade, Bier und mehr
Antwerpen ist ein Schlaraffenland für Feinschmecker. Die Stadt vereint traditionelle flämische Küche mit internationalen Einflüssen und einer lebhaften Restaurantszene, die von urigen Kneipen bis zu sternegeschmückten Gourmettempeln reicht. Mehr zur belgischen Küche →
Ein absolutes Muss sind die „Antwerpse Handjes" – handförmige Schokoladenpralinen, die an die Legende des Riesen Antigoon erinnern. Jeder Chocolatier in der Stadt hat seine eigene Version, ob aus Milchschokolade mit Marzipanfüllung oder aus dunkler Schokolade mit Pralinencreme. Die besten Schokoladengeschäfte finden sich rund um den Grote Markt und in der Kloosterstraat. Mehr zur belgischen Schokolade →
Auch die Bierkultur kommt in Antwerpen nicht zu kurz. Die Stadt besitzt mit der Brauerei De Koninck ihre eigene Stadtbrauerei, die seit 1833 das gleichnamige Bolleke braut – ein bernsteinfarbenes Ale, das in seinem typischen kugelförmigen Glas serviert wird. Ein Besuch im Brauereimuseum „De Koninck – Antwerp City Brewery" gehört zum Pflichtprogramm für Bierliebhaber. Darüber hinaus bieten zahlreiche Bars und Cafés eine schier unendliche Auswahl an belgischen Spezialbieren. Mehr zum belgischen Bier →
Kulinarische Tipps
Bestellen Sie in einer traditionellen Antwerpener Kneipe ein „Bolleke" – das lokale De-Koninck-Bier im bauchigen Glas. Probieren Sie frische Nordseekrabben-Kroketten (garnaalkroketten) als Vorspeise, gefolgt von „Stoofvlees" (flämischem Rindergulasch mit Bier geschmort) und Pommes frites. Zum Nachtisch darf es ein Antwerpse Handje aus einer der vielen Chocolaterien sein. Mehr zur Frittüren-Kultur →
Kulturelles Leben und Festivals
Antwerpen verfügt über eine außergewöhnlich reiche Kulturlandschaft. Neben den bereits genannten Museen beherbergt die Stadt das deSingel – ein internationales Kunstzentrum für Musik, Tanz, Theater und Architektur –, den Bourla-Schouwburg (ein neoklassizistisches Theater aus dem 19. Jahrhundert) und das Fotografie-Museum (FOMU). Die Oper Vlaanderen gibt regelmäßig Vorstellungen im historischen Opernhaus an der Frankrijklei.
Das ganze Jahr über finden in Antwerpen bedeutende Festivals und Veranstaltungen statt. „Zomer van Antwerpen" (Sommer von Antwerpen) verwandelt die Stadt im Juli und August in eine riesige Open-Air-Bühne mit Konzerten, Theateraufführungen und Filmvorführungen an ungewöhnlichen Orten. Der „Bollekesfeest" feiert das Antwerpener Stadtbier, während das „Antwerp Pride"-Festival die Stadt in ein buntes Fest der Vielfalt verwandelt. Im Winter lockt der stimmungsvolle Weihnachtsmarkt auf dem Grote Markt und dem Groenplaats Besucher aus ganz Europa an. Mehr zu belgischen Festen →
Praktische Informationen
| Anreise aus Österreich | Flug nach Brüssel (ca. 1,5 h), dann Zug nach Antwerpen (ca. 35 min); oder mit dem Auto ca. 1.000 km |
| Beste Reisezeit | April bis Oktober, besonders schön im Frühling und während der Sommerfestivals |
| Fortbewegung | Zu Fuß, per Fahrrad (Velo Antwerpen), Straßenbahn und Pre-Metro |
| Übernachtung | Breites Angebot von Designhotels bis Budget-Hostels, besonders in der Altstadt und rund um Het Eilandje |
| Sprache | Niederländisch (Englisch und Französisch werden weithin verstanden) |
| Tipp | Die Antwerp City Card bietet freien Eintritt in Museen und Nutzung des ÖPNV |
| Museen | KMSKA, MAS, Rubenshaus, Plantin-Moretus, DIVA, MoMu, FOMU, Red Star Line Museum |
| Familienfreundlich | Zoo Antwerpen, Aquatopia, Middelheimmuseum (Skulpturenpark im Freien) |
Antwerpen-Tipps für Ihren Besuch
Flanieren Sie über die Meir zur Altstadt, bewundern Sie den Hauptbahnhof auch ohne Zugfahrt, erkunden Sie das trendige Eilandje-Viertel zu Fuß, besuchen Sie den Zoo direkt neben dem Bahnhof und bestaunen Sie die Jugendstilpracht in Zurenborg. Planen Sie genug Zeit ein – Antwerpen hat so viel zu bieten, dass ein einzelner Tagesausflug der Stadt kaum gerecht wird. Mindestens zwei bis drei Tage sollten es sein, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, die Gastronomie und das Nachtleben zu erleben. Mehr Reiseinformationen →